CT
Computertomographie
Die Computertomographie (CT) ist ein spezielles Verfahren, bei dem mittels Röntgenstrahlung der Körper in Querschnittsbildern überlagerungsfrei dargestellt wird. Die Entwickler (Godfrey Hounsfield und Allan Cormack) dieser völlig neue diagnostische Möglichkeiten eröffnenden Methode wurden 1979 mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt. Durch die Weiterentwicklung der Technik zum von uns verwendeten Spiral-CT benötigt man nur noch wenige Sekunden, um die technisch komplexe Untersuchung durchzuführen. Der Patient liegt während der Untersuchung bequem auf einer Trage, die kontinuierlich durch eine schmale Röhre mit großer Öffnung bewegt wird. Dadurch können auch Personen mit starker "Platzangst" problemlos untersucht werden.
Nahezu alle Körperregionen können mit diesem Verfahren dargestellt und beurteilt werden. Schwerpunkte liegen in der Darstellung des Kopfes, der Lunge sowie des gesamten Bauch- und Beckenraumes.
Osteoporose-Test (Knochendichtemessung/Osteodensitometrie)
Die Osteoporose(Knochenschwund) gehört laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den zehn häufigsten Erkrankungen in der Welt überhaupt. Allein in Deutschland sind mehrere Millionen Menschen betroffen.
Osteoporose bezeichnet eine verminderte, die Alters- und Geschlechtsnorm unterschreitende Knochenfestigkeit durch verringerten Kalksalzgehalt und Veränderung der Knochenstruktur mit der Gefahr, spontan oder bei Bagatellverletzungen einen Knochenbruch zu erleiden; typische Lokalisationen sind Wirbelsäule, Hüfte, Hand- oder Fußgelenke.
Sie ist eine schleichende Stoffwechselerkrankung des Knochens, die über viele Jahre (allerdings auch hier schon mit einem vermehrten Knochenbruchrisiko) symptomlos verlaufen kann.
Sie entsteht durch ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und Abbau, welcher durch verschiedene Zellen in unserem Körper permanent stattfindet.
Betroffen sind vor allem Frauen in und nach den Wechseljahren, über 50 Jahre alte Männer, Menschen mit starkem Alkohol- und Nikotinkonsum, Vitaminmangel, Bewegungsmangel, Hormon- und/oder Stoffwechselstörungen wie z.B. Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder Östrogenmangel; auch bestimmte Medikamente wie z.B. Kortison können zu einer Osteoporose führen. Wegen der zunehmenden Lebenserwartung spielt auch die altersbedingte Osteoporose eine immer größere Rolle.
Symptome sind Knochenschmerzen, Neigung zu Knochenbrüchen bei kleineren Verletzungen, in fortgeschrittenem Stadium auch äußerliche Veränderungen mit Abnahme der Körpergröße und Ausbildung eines sog. “Witwenbuckels”.
Eine frühzeitige Diagnose der Osteoporose erlaubt das Risiko der Erkrankung einzuschätzen und begünstigt den Therapieerfolg.
Bei einem Verdacht auf Osteoporose sollte man eine Osteoporosemessung durchführen. Eine konventionelle Röntgenaufnahme ist weder zum Ausschluß noch zur Feststellung des Schweregrades einer Osteoporose geeignet, da hier erst ein fortgeschrittener Knochenschwund sicher erkennbar ist.
Wir verwenden dazu die sog. quantitative Computertomografie (QCT), die sich sowohl zur Diagnose als auch zur Verlaufskontrolle bei einer evtl. Behandlung sehr gut eignet. Sie erlaubt eine schmerzlose, überlagerungsfreie Messung der sog. Wirbelkörperspongiosa, des trabekulären Knochens, welcher im Gegensatz zu den äußeren, kompakten Knochenanteilen (der Corticalis) besonders stoffwechselaktiv ist. Eine Verfälschung des Meßwertes durch Überlagerung durch z.B. altersbedingte Abnutzungserscheinungen am Knochen oder Verkalkung der Blutgefäße ist mit dieser Messmethode ausgeschlossen.

Wir berechnen für die Untersuchung incl. schriftlicher Befundauswertung und ausführlicher Beratung nach einem reduzierten GOÄ-Satz € 36,00.
Vorsorge Lungenkrebs
Lungenkrebs gehört zu den häufigsten und bösartigsten Krebsarten bei Männern und Frauen weltweit, ist anfangs oft symptomlos und wird häufig für eine Heilung zu spät erkannt.
Die Multislice-Spiral-CT (MSCT) der Lunge stellt heute die genaueste und sicherste bildgebende Diagnostik zur Früherkennung des Lungenkrebses dar.
Mit der Niedrigdosis-CT haben wir im Vergleich zu herkömmlichen Röntgenverfahren durch überlagerungsfreie Darstellung eine vielfach höhere Chance, ein Lungenkarzinom im Frühstadium zu erkennen, was die Behandlungsmöglichkeiten wesentlich verbessert.
Die Vorsorge ist insbesondere wichtig für Risikopersonen wie z.B. Raucher, ehemalige Raucher oder Menschen die anderweitig Kontakt mit schädigenden Substanzen wie z.B. Asbest haben oder hatten.
Transversale Schicht, evtl. coronare Reko
Wir verwenden ein CT-Gerät der neuesten Bauart und Software mit dadurch ohnehin schon geringer Strahlenbelastung. Diese wird durch die sog. “LOW-DOSE-TECHNIK” nochmals auf einen Bruchteil reduziert.
Optimiert wird die Herderkennung durch eine spezielle CAD-Software, die es uns einerseits erlaubt, kleinste Läsionen zu erkennen, andererseits deren Volumen mit hoher Genauigkeit zu messen. Diese Herde sind meist aufgrund der geringen Größe hinsichtlich einer Gut- oder Bösartigkeit anhand des Bildes nicht einzuordnen und einer Klärung durch Punktion von außen nicht zugänglich. Da eine geringfügige Größenzunahme bereits zu einer deutlichen Volumenzunahme führt, sind wir in der Lage bei Verlaufskontrollen in bestimmten Abständen sehr frühzeitig ein Wachstum als Hinweis auf Bösartigkeit nachzuweisen.
Dokumentiert werden u.a. Details wie Position, Morphologie, Größe und Volumen.


Die Kosten für die Untersuchung belaufen sich für CT incl. ausführlicher Beratung und schriftlichem Befund zu einem reduzierten Gebührensatz nach GOÄ auf € 191,41.

