MRT
Magnetresonanztomographie
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine bahnbrechende Weiterentwicklung der bildgebenden diagnostischen Verfahren. Die Entwickler dieser Methode (Peter Mansfield und Paul Lauterbur) wurden daher 2003 mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt. Für die Untersuchung werden keine Röntgenstrahlen benötigt. Stattdessen werden für die Bildentstehung die natürlichen magnetischen Eigenschaften des Körpers (Zellkernprotonen) genutzt. Für die spezielle Bildrekonstruktion sind ein konstantes äußeres Magnetfeld und kurz andauernde Radiowellen erforderlich.
Das Verfahren ist für den menschlichen Körper vollig ungefährlich. Lediglich Patienten mit Herzschrittmachern und einigen seltenen Metallimplantaten dürfen nicht untersucht werden.
Mit der MRT können sämtliche Köperregionen (Kopf, Brust-, Bauch- und Beckenorgane sowie die gesamte Wirbelsäule und alle Gelenke) untersucht werden. Es können dabei Einblicke gewonnen werden, die ansonsten einen operativen Eingriff erforderten.
Speziell im Rahmen der Krankheitsvorsorge oder -früherkennung hat die MRT als schonendes und sehr genaues Verfahren besondere Verdienste. Es werden von uns daher verschiedene Früherkennungsprogramme vorgeschlagen:
Ganzkörper-Check um insbesondere Tumorerkrankungen bereits im frühen Stadium zu erkennen.
Schlaganfallvorsorge mit Untersuchung des Halses und des Gehirns sowie der Halsschlagadern- und Hirnarterien.
MR-Mammografie als das sicherste Verfahren zum Früherkennen von Brustkrebs.
Virtuelle MR-Kolonoskopie als eine schonende Dickdarmuntersuchung, die auch eine Beurteilung der übrigen Bauch- und Beckenorgane erlaubt.
Ganzkörper MRT (Kopf, Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule, Brustraum, Bauch, Becken)
Ein "Check-up" des eigenen Autos erscheint wichtig und wird meist in kurzen Abständen wiederholt. Ein "Check-up" des eigenen Körpers wird oft gar nicht oder nur sehr selten durchgeführt. Meistens kann deshalb ein Arzt erst dann tätig werden, wenn er vom Patienten mit einem konkreten Problem konsultiert wird. Dieses ist z.B. bei Krebserkrankungen häufig fatal. Viele dieser Erkrankungen werden erst nach langem stummen Verlauf in einem prognostisch ungünstigen Stadium für den Patienten durch entsprechende Symptome auffällig. Es werden daher Vorsorgeuntersuchungen empfohlen und zum Teil auch von den Kassen bezahlt. Dazu zählen u.a. die Tastuntersuchung wegen Brustkrebs, der Abstrich wegen Gebärmutterhalskrebs, die Darmspiegelung wegen Dickdarmkrebs und die Tastuntersuchung wegen Postatakrebs.
Es ist wissenschaftlich belegt, dass damit viele bösartige Krebsformen frühzeitig und damit oft rechtzeitig entdeckt werden können. Es ist jedoch ebenfalls unstrittig, dass viele bösartige Tumorarten mit der herkömmlichen Vorsorge nicht oder nicht frühzeitig genug entdeckt werden können.
Mit der Methode der Kernspintomografie bzw. Magnetresonanztomografie (MRT) steht ein Verfahren zur Verfügung, das eine schnelle und genaue Beurteilung der meisten Körperegionen ohne Strahlenbelastung ermöglicht. Daher ist dieses Verfahren sehr viel besser als andere radiologische (Röntgenuntersuchungen, CT) oder nuklearmedizinische Methoden (PET, PET/CT), bei denen ionisierende Strahlen eingesetzt werden müssen, zur Vorsorge bei symptomlosen Patienten geeignet. Es kann durch den Einsatz neuester Techniken eine schnelle und diagnostisch sehr aussagekräftige "Check-up" Untersuchung des Körpers (sogenannte Ganzkörper-MRT) durchgeführt werden. In ca. 30 Minuten erfolgt eine genaue Untersuchung des Kopfes, der gesamten Wirbelsäule, des Brustraumes, des Bauches und des Beckens zum Ausschluss einer krankhaften Veränderung. Es wird eine ausführliche Befundbespechung, Beratung des weiteren Vorgehens und Aushändigung der Bilder (auf Röntgenfilm und in digitaler Form auf CD) samt schriftlichem Befund angeschlossen.
Wichtige Fragen
Wer bezahlt die Untersuchung?
Bei Patienten mit privater Krankenversicherung wird die Untersuchung in nahezu allen Fällen vollständig bezahlt. Patienten, die gesetzlich krankenversichert sind müssen die Kosten selbst übernehmen da der "Ganzkörper-Check-up mittels MRT" nicht zum Volumen der verhandelten Vergütung zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Ärzten zählt.
Können alle relevanten Befunde mittels der Methode erkannt werden?
Die meisten relevanten Befunde können mit der MRT erkannt werden. Es gibt zur Zeit kein diagnostisches Verfahren mit höherer Aussagekraft zur Entdeckung von Hirn- und Wirbelsäulenerkrankungen. Die Untersuchung des Brustraumes (Lunge, Brustschlagadern, vergrößerte Lymphknoten) gelingt durch neue MRT Techniken heute ebenfalls sehr gut und wird daher von uns ergänzend durchgeführt. Bei speziellen Fragestellen (z.B. Erkrankungen des Lungengerüstes, Kontrolle von kleinen Lungenrundherden) ist weiterhin die CT in Feinschichttechnk überlegen. Für eine Vorsorgeuntersuchung eignet sich jedoch die MRT wegen der nicht schädlichen Aufnahme durch Magnetwellen. Die Untersuchung der Bauch- und Beckenorgane (z.B. Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Nieren, Gebärmutter, Eierstöcke) gelingt mit der MRT zuverlässiger und schonender als mit anderen Methoden. Die Untersuchung des Magens und Dünndarms hingegen ist mit der MRT nur begrenzt möglich. Die genaue Untersuchung des Dickdarms erfordert eine spezielle Technik mit entsprechender Vorbereitung (s. MRT Kolonoskopie). Es muss bemerkt werden, dass natürlich auch die MRT wie jedes andere bildgebende Verfahren keine vollständige Sicherheit beim Auschluss eines Tumors, speziell von mikroskopisch kleinen Prozessen, leisten kann. Sie ist jedoch in Zusammenhang mit der haus- oder fachärztlichen Betreuung ein ideales Verfahren um die Sicherheit deutlich gegenüber der "herkömmlichen Vorsorge" zu erhöhen.
Vor der MRT Untersuchung wird individuell auf die besonderen Bedürfnisse der Patienten eingegangen und bei spezieellen Fragen das Vorgehen angepasst oder auf andere Untersuchungsmethoden hingewiesen.
Ersetzt der MRT Check-up andere Vorsorgeuntersuchungen?
Nein, die MRT kann und will in keinem Fall die von den gesetzlichen Krankenkassen angebotenen Vorgeuntersuchungen ersetzen. Sie dient vielmehr als ergänzende Methode zur Erkennung von krankhaften Prozessen, die mittels der üblichen Vorsorgeuntersuchungen nicht entdeckt werden können.
Ersetzt der MRT Check-up den regelmäßigen Haus- oder Facharztkontakt?
Nein, die MRT kann in keinem Fall den regelmäßigen Arztkontakt ersetzen, da viele Erkrankungen am besten durch die Befragung und körperliche Untersuchung durch den Arzt bzw. andere von diesem zu veranlassende Verfahren (z.B. EKG, Blut- und Urinuntersuchungen usw.) erkannt werden. Der MRT Check-up dient hingegen als Ergänzung zu diesen Untersuchungen, da auch viele Erkrankungen erst durch den "Einblick in den Körper" mittels MRT zu entdecken sind. Die Ergebnisse sollten außerdem unbedingt auch mit Ihrem behandelnden Arzt besprochen werden, um eine eventuell nötige Maßnahmen schnell durchführen zu können.
Werden auch andere Erkrankungen als tumoröse Prozesse mittels des MRT "Check-up" erkannt?
Ja, es können z.B. Durchblutungsstörungen oder andere Hirndefekte erkannt werden. Die MRT ist außerdem das sicherste Verfahren zur Beurteilung der Bandscheiben der Wirbelsäule. Auch entzündliche Veränderungen der Bauchorgane können erfaßt werden. Die MRT erlaubt sichere Aussagen bezüglich des Gallenwegssystems, der Lymphknoten sowie der Gefäße des Bauch- und Beckenraumes.
Es können bei der MRT auch Befunde erhoben werden, die eine weitere Diagnostik zur Klärung erfordern. Wir werden dieses mit Ihnen und Ihrem behandelnden Arzt besprechen, um zu einer schnellen befriedigenden Antwort zu gelangen. Außerdem können mit der MRT sogenannte harmlose "Nebenbefunde" erhoben werden, die keinen Krankheitswert besitzen und keiner weiteren Diagnostik oder Behandlung bedürfen.
Pressemitteilung
Beim weltweit größten und bedeutendsten Kongresses (RSNA) für Radiologen im November 2003 in Chicago, USA referierte Dr. James S. Ko über seine Erfahrungen mit dem Ganzkörper-Check mittels MRT:
"Der große Vorteil der Ganzkörper-MRT ist die Möglichkeit vielfältige Erkrankungen zu erkennen oder auszuschließen. Der Wert der Methode liegt in ihrer diagnostischen Zuverlässigkeit und Sicherheit."
"Vorteile durch das Erkennen einer Läsion in der Ganzkörper-MRT bei einem symptomlosen Patienten sind:
- Mehr Therapieoptionen
- Bessere Überlebensprognose bei bösartigem Befund
- Verringerung der Kosten für das Gesundheitswesen durch Vermeidung von kostenintensiveren Therapien bei fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung"
In einer Studie untersuchten Dr. Ko und Kollegen 3274 symptomlose Personen mit einem MRT Ganzkörper-Check. Dabei wurde bei 132 Personen (~4%) ein anderweitig nicht bekannter Tumor entdeckt. Von diesen 132 Patienten hatten 61 Patienten einen bösartigen Prozess. Das entspricht einer Quote von ~2% der untersuchten symptomlosen Personen, bei denen mittels MRT Ganzköper-Check-up ein bösartiger Befund erhoben wurde.
Schlaganfallvorsorge
Bei dieser Untersuchung werden sämtliche hirnversorgenden Arterien (Halsschlagadern, A. carotis und A. vertebralis) in Ihrer gesamten Länge vom Abgang aus der Brustschlagader (Aorta thoracica) bis zur Einmündung in den Gehirnkreislauf (Circulus willisii) dargestellt. Gleichzeitig erfolgt eine Untersuchung der großen Hirnarterien um auch hier eine relevante Gefäßerkrankung auszuschließen oder zu entdecken. Zusätzlich erfolgt eine genaue Untersuchung des Gehirns um eventuell bereits vorhandene Schäden zu diagnostizieren. Für die Untersuchung wird eine Injektion einer kleinen Menge (ca. 20 ml) eines sehr gut verträglichen Kontrastmittels in eine Armvene durchgeführt. Die Kontrastmittelgabe hat regelhaft keine Auswirkungen auf das körperliche Befinden während und nach der Untersuchung.
Die Untersuchung dauert insgesamt ca. 15-20 Minuten. Es wird eine ausführliche Befundbespechung, Beratung des weiteren Vorgehens und Aushändigung der Bilder (auf Röntgenfilm und in digitaler Form auf CD) samt schriftlichem Befund angeschlossen.
Brustkrebsvorsorge (MR-Mammografie)
Die sogenannte MR-Mammografie ist ein Verfahren mit einer eindeutig belegten höheren Sicherheit zur Erkennung eines bösartigen Brustdrüsentumors als sämtliche andere Methoden wie die Sonografie oder auch Mammografie. Außerdem wird bei der MR-Mammografie das Brustdrüsengewebe keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt, was inbesondere bei häufigen Verlaufskontrollen und bei jungen Patientinnen von Bedeutung ist. Bei Patientinnen mit hohem Brustkrebs-Risiko aufgrund einer familiären Vorbelastung kann die Sicherheit zur Entdeckung eines Mammakarzinoms (Brustkrebs) von 34-42% (Mammografie und Sonografie) auf 95% bei der MR-Mammografie gesteigert werden (Kuhl CK, Universitätsklinik Bonn). Diese erheblichen Differenzen der Verfahren liegen in hohem Maße an dem mittels Mammografie schwer zu beurteilendem dichten Drüsengewebe bei jüngeren Patientinnen.
Obwohl die MR-Mammografie bei allen Frauen gute Ergebnisse erzielt, ist sie jedoch besonders effektiv bei Frauen mit sehr hohem Brustkrebsrisiko. Für diese Frauen wird bereits ein "Screening" (Vorsorgeprogramm) nur mittels MR-Mammografie diskutiert. Dieses sind nach aktuellen Erkenntnissen Frauen bei denen einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Mutation des BRCA1-oder BRCA 2 Gens
- zwei oder mehr gynäkologische Tumore in weiblicher Verwandtschaft
- gynäkologischer Tumor vor dem 30. Lebensjahr in weiblicher Verwandtschaft
- männlicher Verwandter mit Brustkrebs
- gynäkologischer Tumor vor dem 50. Lebensjahr in weiblicher Verwandtschaft (mäßig erhöhtes Brustkrebsrisiko)
Für die Untersuchung wird die Injektion einer geringen Menge (ca. 20 ml) eines sehr gut verträglichen Kontrastmittels in eine Armvene benötigt. Die Kontrastmittelgabe hat üblicherweise keine Auswirkungen auf das körperliche Befinden während und nach der Untersuchung.
Die Untersuchung dauert insgesamt ca. 15-20 Minuten. Es wird eine ausführliche Befundbespechung, Beratung des weiteren Vorgehens und Aushändigung der Bilder (auf Röntgenfilm und in digitaler Form auf CD) samt schriftlichem Befund angeschlossen.
Dickdarm-Check (MR Kolonoskopie)
Unbestritten ist der Nutzen einer Koloskopie mittels eines Endoskops (Darmrohr) zum frühen Erkennen eines Dickdarmtumors. Da dieses Verfahren bei vielen Patienten trotz technischer Fortentwicklungen keine genügende Akzeptanz findet (nur 10-20% der vorgesehenden Personen kommt zur Vorsorgeuntersuchung), muß auch nach alternativen Methoden gesucht werden. Dabei hat sich die CT-Kolonoskopie (Virtuelle Kolonoskopie) bereits als ein genaues Verfahren zur Entdeckung von Polypen oder Tumoren mit einer Größe von >10 mm etabliert. Seit einigen Jahren existiert nun mit der MR-Kolonoskopie ein schonendes Verfahren zur Darstellung des gesamten Dickdarmes ohne Strahlenbelastung mit vergleichbar guten Ergebnissen. Mit der MR-Kolonoskopie können sämtliche Organe des Bauches und Beckens gleichzeitig mitbeurteilt werden. Dieses ist bei der endoskopischen Koloskopie natürlich nicht möglich.
Zur Auswertung Ihrer Daten und zur entsprechenden Befundung wird einige Zeit benötigt. Nach Absprache können wir Ihnen das Ergebnis ca. 1-2 Stunden nach der Untersuchung, oder zu einem abzusprechenden späteren Termin mitteilen. Es wird dabei eine ausführliche Befundbespechung, Beratung des weiteren Vorgehens und Aushändigung der Bilder (auf Röntgenfilm und in digitaler Form auf CD) samt schriftlichem Befund vorgenommen.
Wertigkeit des Verfahrens
Die MR-Kolonoskopie soll und kann nicht die endoskopische Koloskopie vollständig ersetzen. Nur mit der endoskopischen Methode können verdächtige Befunde entfernt und anschließend histologisch untersucht werden. Es enstehen immer wieder Diskussionen über die Genauigkeit der einzelnen Methoden zur Entdeckung von kleinen Polypen. In vielen Studien belegt ist die sehr hohe Genauigkeit der „virtuellen“ Verfahren (CT und MRT) bei der Detektion von Polypen oder Tumoren mit einer Größe von mindestens 10 mm. Allerdings ist die Genauigkeit zur Entdeckung von Polypen mit einem Durchmesser von weniger als 5 mm im Vergleich zur endoskopischen Koloskopie herabgesetzt. Die Gefahr einer Größenzunahme und bösartigen Entwicklung solcher kleinen Polypen ist jedoch gering und vollzieht sich dann auch nur langsam im Verlauf von ca. 10 Jahren. Daher sollte eine MR-Kolonoskopie nach 3-5 Jahren wiederholt werden. Neben der geringen Belastung für den Patienten hat die MR-Kolosnoskopie auch den Vorteil sämtliche Dickdarmabschnitte zu beurteilen. In Abhängigkeit von der Ausprägung und Beschaffenheit Dickdarmwindungen ist dieses bei der endoskopischen Methode nicht immer möglich. Auch endoskopisch nicht zu passierende Dickdarmengen können mit der MR-Kolonoskopie problemlos untersucht werden.
Trotz aller Vorteile der virtuellen Verfahren (MR-Kolonoskopie) ist noch das endoskopische Verfahren die Methode mit der höchsten Genauigkeit. Wir sehen den großen Nutzen der schonenden und genauen MR-Kolonoskopie bei ängstlichen Patienten, die sonst keine regelmäßige Dickdarmuntersuchung durchführen lassen würden oder als Intervalluntersuchung 3-5 Jahren nach erstmaliger unauffälliger endoskopischer Koloskopie mit dem zusätzlichen Vorteil der Beurteilung der übrigen Bauch- und Beckenstrukturen.
Vorbereitung und Untersuchungsdurchführung
Auch bei der MR-Kolonoskopie ist eine vorherige Darmreinigung sehr wichtig, um die Beurteilbarkeit duch Kotreste nicht herabzusetzen. Dazu erhalten Sie von uns ein entsprechendes abführendes Präparat und einen Diätplan für die beiden Tage vor der Untersuchung. Da Sie am Untersuchungstage nüchtern zu uns kommen müssen, werden die Untersuchungen auf die frühen Vormittagsstunden terminiert. Bei der Untersuchung liegen Sie entspannt auf unserer MRT-Liege. Nach Gabe eines entkrampfenden Mittels für die Darmmuskulatur, wird vorsichtig über einen dünnen fexiblen Gummischlauch, der nur ca. 2-3 cm im Anus vorgeführt wird, Luft in den Dickdarm gepumpt. Nach Entfernung des Schlauches erfolgt die Datenaufnahme Ihres gesamten Bauches und Beckens für ca. 1-2 Minuten bei gleichzeitiger Gabe von ca. 20 ml eines sehr gut verträglichen Kontrastmittels in eine Armvene. Danach ist die Untersuchung für Sie beendet und Sie können wieder normal essen und trinken. Ihre anschließende Arbeitsfähigkeit oder andere Tätigkeiten werden durch das Verfahren üblicherweise nicht beeinträchtigt. Eine Sedierung (Kurznarkose) ist für die MR-Kolonoskopie nicht erforderlich.

