MRT

Patienteninformationen

Patientenvorbereitung für die MRT

Eine spezielle Vorbereitung der Patienten wie z.B. Nüchternzustand, Abführmaßnahmen, vorheriges Absetzen einer Medikation etc. ist für die MRT Untersuchung mit Ausnahme der MR-Kolonoskopie nicht erforderlich. Es empfielt sich allerdings Kleidung mit wenig metallischen Accessoirs (Ösen, Knöpfen, mehrere Reißverschlüsse usw.) zu wählen, da diese möglicherweise vor des Betreten des MRT-Raumes in der Umkleidekabine abgelegt werden müssen.

Sie sollten sich bitte ca. 15 min. vor dem geplanten Termin in unserer Praxis einfinden, um den aufklärungsbogen Aufklärungsbogen zu lesen und auszufüllen. Etwaige Fragen werden Ihnen sehr gerne von unserem Personal vor der Untersuchung beantwortet.

Ausschluß von MRT-Untersuchungen

Eine MRT darf aus Sicherheitsgründen, die mit den vom Magnetfeld ausgehenden Kräften zusammenhängen, nicht bei folgenden Patienten durchgeführt werden:

  • Patienten mit einem Herzschrittmacher oder Defibrillator
  • Patienten mit anderen elektronischen Implantaten (z.B. Insulinpumpe)
  • Patienten mit einem Innenohr (Cochlea) -implantat
  • Patienten mit frisch eingebrachten Operationsclips oder anderen Metallteilen (z.B. Granatsplittern) im Gehirn

Das Vorliegen von weiteren Metallteilen im Körper (z.B. Gelenkprothesen, Operationsclips außerhalb des Gehirns, Gefäßprothesen, Stents usw.) sind keine grundsätzliche Kontraindikation, müssen aber dem MRT-Personal vor der Untersuchung unbedingt mitgeteilt werden.

MRT-Ablauf

Unsere Mitarbeiterinnen werden Ihnen vor der Untersuchung mitteilen welche Kleidungsstücke Sie in der Umkleidekabine lassen müssen. Dieses hängt von den Kleidungsstücken und der Untersuchungsregion ab. Sie werden dann von einer MTRA in den Untersuchungsraum begleitet. Sie müssen sich für die Untersuchung auf eine fahrbare Trage legen. Zur Ihrer Bequemlichkeit werden wir die Liegeposition durch entsprechende Kissen, soweit möglich, unterstützen. Es wird Ihnen dann eine spezielle Spule (offener gepolsterter Käfig) um die entsprechende Untersuchungsregion (Kopf, Bauch, Knie, Hand usw.) positioniert. Anschließend wird die Liege mit Ihnen in unsere hell erleuchtete Röhre, die an beiden Enden eine weite Öffnung besitzt, gefahren. Die entsprechende anatomische Untersuchungsregion wird in der Mitte der Röhre, respektive des Magnetfeldes, gelagert. Dadurch ist bei unserem MRT der Kopf bei Erwachsenen z.B. bei Knie oder Fußuntersuchungen außerhalb der Röhrenöffnungen positioniert.

Für eine exakte Beurteilung der Aufnahmen müssen Störungen, die durch Bewegung entstehen können, vermieden werden. Dazu sollten Sie bitte ruhig und möglichst entspannt liegen. Abhängig von der Fragestellung dauert die Untersuchung 15-30 Minuten. Während des eigentlichen diagnostischen Bildaufnahmeprozesses werden durch das schnelle An- und Abschalten der Radiowellen nicht vermeidbare Klopfgeräusche entstehen. Zur Dämpfung der Lautstärke bieten wir Ihnen die Benutzung von Kopfhörern an. Zur besseren Entspannung können Sie während der Untersuchung auch Musik hören.

Während der Untersuchung sind Sie über eine Sprechanlage ständig mit uns in direktem Kontakt. Außerdem werden Sie eine Klingel erhalten, die Sie in dringenden Fällen benutzen können, um auf sich aufmerksam zu machen. Wir werden dann sofort die Untersuchung abbrechen und Sie umgehend aus der Röhre herausfahren.

Obwohl unser MRT zu den modernsten und patientenfreundlichsten Geräten zählt, tolerieren in seltenen Fällen manche Patienten die Lagerung in der Röhre wegen Platzangst nur schwer. Auf Ihren Wunsch können wir Ihnen dann ein Beruhigungsmittel geben. Dieses Medikament kann zu Schläfrigkeit und zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit führen, so daß Sie für einige Stunden kein Fahrzeug steuern dürfen. Bitte berücksichtigen Sie dieses bei Ihrer An- und Abreiseplanung.

Unter Umständen ist zur genaueren Abklärung Ihrer Beschwerden die Gabe eines paramagnetischen Kontrastmittels über eine Armvene erforderlich. Dieses speziell für die MRT entwickelte nicht jodhaltige Kontrastmittel weist einen Gadolinium-Chelatkomplex (Gd-DTPA) auf und hat sich in jahrelanger Anwendung als vorzüglich verträglich erwiesen. Wegen des fehlenden Jods können auch Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion problemlos dieses Kontrastmittel appliziert bekommen. Als Nebenwirkung können in extrem seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten. Etwaige Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sind z.Z. nicht bekannt.